In Sachen Bezahlung für Journalismus tut sich nun auch hierzulande nach Langem etwas. Nein, ich meine nicht das eher maue Laterpay-Ergebnis von Richard Gutjahr, sondern Blendle und Readly.  Meedia vermeldete gestern Abend, dass der Springer-Verlag und die New York Times bei Blendle einsteigen. Und auch wenn Mitgründer Alexander Klöpping sich nicht auf einen Deutschland-Start festlegen will, ist der Springer-Einstieg doch zumindest ein Indiz, dass Blendle auf absehbare Zeit auch hierzulande eingeführt werden könnte.

Schon fix ist dagegen der Start von Readly aus Skandinavien in Deutschland. Das Konzept so einfach wie vielversprechend: Der Leser zahlt 9,90 Euro pro Monat und hat dafür Zugriff auf eine ganze Reihe von Zeitschriftentiteln aus unterschiedlichen Verlagen. Fernsehzeitschriften wie „TV direkt“ sind dabei, Automagazine, die unvermeidlichen Klatschzeitschriften wie „Frau im Spiegel“ oder „Closer“, aber auch Spezialtitel wie die Flugzeitschrift „Modell Aviator“. Fixe Kosten, große Auswahl  – das könnte was werden.

Die App gibt es für Geräte aus der Apfel-Schmiede, für Android und Windows 8. Der erste Monat ist kostenlos.

Zum Thema:

Interview mit den Blendle-Gründern Alexander Klöpping und Marten Blankenstejn