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Magazine: Erst Flipboard, jetzt Facebook – und bald Twitter?

Screenshot: mashable.com

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Ein Trend zeichnet sich ab: Onlinedienste und Apps werden magaziniger und damit bildlastiger. Was Google+ und vor allem Flipboard schon seit Langem anbieten und Facebook zumindest mobil seit Kurzem offeriert, hat nun offenbar auch das dritte Netzwerk-Schwergewicht, Twitter, für sich entdeckt. Zumindest berichtet Mashable-Autor Matt Petronzio, dass er kürzlich ein vollkommen neues Design auf seinem Profil entdeckt hat. Wie schon seine Konkurrenten zuvor legt auch Twitter künftig den Fokus verstärkt auf Fotos, der Stream verschwindet komplett. Ob sich das durchsetzen wird bleibt offen, auch wenn ich, anders als Elisabeth Oberndorfer bei Curved, nicht glaube, dass Twitter immer noch ein Nischenangebot für Nerds ist. Ansprechend sieht das mutmaßliche neue Design jedenfalls aus – und es wäre sicher auch eine gute Wahl für deutsche Nachrichtenangebote, wenn sich die Verlage endlich von den meist viel zu schmal gehaltenen Streams verabschieden und auf ein echtes Responsive Design wechseln könnten. Interesse an derartigen Entwicklungen?

Mehr dazu gibt’s täglich in Notizen aus der Medienwelt.

1 Kommentar

  1. Veränderungen am Design sind schon wichtig, aus meiner Sicht ähnelt es allerdings viel zu sehr der Konkurrenz. Da hätte man doch mehr Zeit in eigene Ideen investieren sollen, bevor man ein solches Design als sein eigenes vorstellt.

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